Keller Sutter Karin

Keller-Sutter Karin, FDP, SG
 

 

Vorname: Karin
Name: Keller-Sutter
Alter: 51
Beruf: Ständerätin/Verwaltungsrätin
Wohnort: Wil
BPW Club: Wil
Partei / Liste / Kanton: St. Gallen
Kandidatin für: Ständerat



Haben Sie schon ein politisches Amt? Wenn ja, welches?
Ich verfüge über langjährige politische Erfahrung und habe alle Stufen des Staatswesens durchlaufen. So war ich Gemeinderätin, Kantonsrätin und während 12 Jahren Regierungsrätin im Kanton St. Gallen. Seit 2011 vertrete ich den Kanton St. Gallen im Ständerat.
 
Wie lautet Ihr Slogan?

Ich bin in erster Linie Standesvertreterin und stehe für die Anliegen der Ostschweiz und des Kantons St. Gallen. Als bürgerlich-liberale Politikerin orientiere ich mit zudem an den folgenden Werten: „Privat vor Staat, Erwirtschaften vor Verteilen, Freiheit vor Gleichheit.“

Was zeichnet Sie aus? Ich bin gradlinig und berechenbar. Ich stehe zu meiner Meinung, bin aber offen für andere Standpunkte und arbeite lösungsorientiert.

Sie engagieren sich für Frauenthemen weil … ... Frauenfragen oft Gesellschaftsfragen sind, die alle Menschen etwas angehen.

Sind Sie bereit, auch parteiübergreifende Koalitionen einzugehen um BPW-Postulate wie Lohngleichheit jetzt und Quoten für Verwaltungsräte durchzusetzen? Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist für mich eine Selbstverständlichkeit und ein Verfassungsgrundsatz. Erhalten Frauen für die gleiche Arbeit wie ihre männlichen Kollegen weniger Lohn gibt es bereits heute griffige Gesetze, die dies unterbinden. Ich bin gegen staatliche Lohnkontrollen in Unternehmen. Ebenso bin ich gegen gesetzliche Frauenquoten. Es kann nicht sein, dass der Staat in die Personalpolitik von Privatunternehmen eingreift. In der Pflicht sind in erster Linie die Unternehmen.


Was waren bis anhin ihre grössten politischen Erfolge?

Als Regierungsrätin habe ich 2003 die schweizweit erste Gesetzgebung gegen häusliche Gewalt eingeführt, die danach von allen Kantonen übernommen wurde. Damit konnte das Leid vieler Opfer gelindert werden.

Das werden Sie als erstes tun, wenn Sie gewählt werden:
 
Meine Arbeit im Ständerat mit Herzblut und Engagement weiterführen. In der nächsten Legislatur stehen drei strategische Weichenstellungen an: der Erhalt des bilateralen Weges, die Unternehmenssteuerreform III und die Altersvorsorge 2020. Alle drei sind für die Zukunft und den Wohlstand unseres Landes von zentraler Bedeutung. Gerne würde ich hier weiter mitwirken.

Sie sind BPW-Mitglied, weil ... ...ich mich über meine Mitgliedschaft mit vielen verschiedenen Frauen austauschen kann. Das ist für mich eine echte Bereicherung.

Deshalb soll ein BPW-Mitglied Sie wählen: Weil ich meine Arbeit als Ständerätin mit Freude und Engagement mache. Zudem bin ich offen für parteiübergreifende Allianzen, wenn es darum geht, einem wichtigen Anliegen zum Durchbruch zu verhelfen.
 
Weitere Informationen:

www.karin-keller-sutter.ch