BPW: Seit 80 Jahren für die Frauen da!

 

Dass BPW heute in über 90 Ländern präsent ist, geht auf den Entscheid einiger mutiger Frauen zurück, die sich 1919 in Kentucky USA zusammenschlossen. Viel ist seither geschehen. Die Geschichte von BPW Switzerland ist eng verflochten mit gesellschaftspolitischen Themen wie dem Frauenstimmrecht, der Gleichberechtigung und der Frauenförderung im Berufsleben. Heute zählt BPW Switzerland rund 2500 Mitglieder und ist mit 40 Clubs in der ganzen Schweiz vertreten.


1919

Die ersten BPW schlossen sich in Kentucky, USA, zusammen.


1930

Lena Madesin Philips (1880–1950) gründete am 30. August 1930 im Beisein von 200 Frauen aus 16 Ländern in Genf BPW International.


1945

Gründung Club Zürich (Beitritt zum Verband 1948)


1946

Gründung Club Bern (Beitritt zum Verband 1951)


1947

Gründung Club Basel


1947

Im Zürcher Hotel Königsstuhl wurde im Beisein von 29 Frauen am 11. September 1947 BPW Switzerland gegründet. 13 Frauen traten BPW Switzerland bei und wählten die Horgener Fabrikantin Elisabeth Feller (1910–1973) zu ihrer ersten Präsidentin. Aus der engen Zusammenarbeit mit der bekannten Kinderärztin Marie Meierhofer entstand eine Kinderkrippe, die auch heute noch wegweisend ist. Als Arbeitgeberin lobbyierte Elisabeth Feller während Jahren für das Postulat «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit». Die erfolgreiche Unternehmerin war eine der ersten Frauen im Verwaltungsrat von Grossbanken und Versicherungen. Weiter setzte sie sich mit Überzeugung für eine grosszügige Entwicklungs- und Flüchtlingspolitik ein. Sie war die erste Präsidentin nicht englischer Sprache der International Federation of Business and Professional Women und auf Grund dieser Tätigkeit Mitarbeiterin verschiedener Abteilungen der UNO, Vizepräsidentin der schweizerischen UNESCO-Kommission, Mitglied der schweizerischen Kommission für technische Zusammenarbeit und des Ausschusses der Schweizer Stiftung für technische Entwicklungshilfe.


1949

Gründung Club Luzern


1950

BPW Switzerland wurde am Internationalen Kongress in London offiziell in den internationalen Verband aufgenommen. Mit einer Delegation von über 20 Frauen, beeindruckten die Schweizerinnen an diesem Kongress.


1950

Gründung Club Aarau


1950

Gründung Club Thun & Oberland


1951

Gründung Club St.Gallen/Appenzell


1952

Gründung Club Genève


1954

Gründung Club Olten


1955

Über 500 BPW aus rund 20 Ländern reisten im August 1955 zum 25. Jubiläum von BPW International nach Bern. Am offiziellen Festakt im Völkerbundsaal zeigten sich die Frauen empört über das fehlende Stimm- und Wahlrecht der Schweizerinnen und taten dies während der Rede von Staatsrat de Senarclens unmissverständlich kund.


1956

Gründung Club Glarus


1956

Gründung Club Davos


1956–1962

Marta von Greyerz präsidiert BPW Switzerland. Bedeutendstes Ereignis ihrer Amtszeit stellte mit Sicherheit die Beteiligung von BPW Switzerland an der Saffa von 1958 in Zürich dar. Über 100 Frauenverbände engagierten sich daran und mehr als 1,9 Millionen Frauen und Männer besuchten die «Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit», die ausschliesslich von Frauen organisiert und gestaltet wurde.


1958

Gründung Club Solothurn


1959–1961

Als erste Schweizerin präsidierte Elisabeth Feller BPW International.


1959

Gründung Club Lausanne


1959

Gründung Club Lenzburg


1960

Gründung Club Winterthur


1962–1968

Die Baslerin Gertrud Waeckerlin präsidierte BPW Switzerland. Am Ende ihrer Amtszeit gab es bereits 16 regionale Clubs.


1965

Gründung Club Frauenfeld


1967

Unter dem Präsidium von Gertrud Waeckerlin trat BPW Switzerland 1967 dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen BSF (heute allianceF) bei.


1968–1971

Mit der Wahl von Madeleine Jaccard wurde erstmals ein Mitglied aus der Romandie Zentralpräsidentin. Die Präsidialzeit von Madeleine Jaccard stand ganz im Zeichen der Abstimmung zum Frauenstimmrecht. BPW Switzerland hatte damals bereits 1800 Mitglieder.


1969

Gründung Club Sierre


1971–1978

Mit der Zürcher Zentralpräsidentin Rosmarie Michel begann für BPW Switzerland eine prägende Zeit. Es ging darum, die Effizienz zu steigern und dem Verband in der Öffentlichkeit mehr Professionalität zu verleihen. Rosmarie Michel schuf ein Sekretariat und hinterliess einen straff organisierten Verband, der effizienter arbeitete als je zuvor.


1974

Gründung Club Schaffhausen


1976

Gründung Club Baden


1977

Gründung Club Rapperswil


1980

Durchführung des «Golden Jubilee-Kongresses» von BPW International in Montreux (50-Jahr-Jubiläum)


1983

Gründung Club Ticino


1983

Gründung Club Wil


1983–1985

Rosmarie Michel präsidierte als zweite Schweizerin BPW International


1985

Gründung Club Jura


1986

Gründung Club Oberthurgau


1988

Gründung Club Chur


1989

Gründung Club Toggenburg


1989

Gründung Club Zug


1993

Gründung Club Ob-/Nidwalden


1995

Gründung Club Zofingen


1996

Gründung Club Biel


1997

50-Jahr-Jubiläum von BPW Switzerland in Basel


1997

Gründung Club Fribourg


1997

Gründung Club Uri


1998

Gründung Club Interlaken/Oberhasli


1998

Gründung Club Langenthal und Huttwil


2000

Gründung Club Rheintal


2002

Wahl von Dr. Antoinette Rüegg als President BPW International am Kongress in Melbourne


2003

Unter dem Präsidium von Annette B. Isenschmid wurde eine offizielle Geschäftsstelle aufgebaut. Sie umfasste 170 Stellenprozente (70% Geschäftsführerin / 70% Assistenz / 30% Kommunikationsbeauftragte) und unterstützt den Zentralvorstand und ist erste Auskunftsstelle für Clubs, Mitglieder und Interessierte.


2004

Gründung Club Engadin


2004

Gründung Club Region Baselland


2005

Gründung Club Neuenburg

Mehr als 1100 BPW trafen sich im Juni 2005 zum Internationalen Kongress in Luzern. Gefeiert wurde der 75. Geburtstag von BPW International. Der Kongress stand unter dem Motto "New Dimensions of Leadership".
 

2010

Gründung Club Kreuzlingen

2010

Gründung Club Lake Geneva
 

Hinweis: Das Buch «Business and Professional Women Switzerland 1947–1997», kann bei der BPW-Geschäftsstelle zum Preis von Fr. 35.– (zzgl. Versandkosten) bezogen werden.