Als Rennfahrerin werde ich noch immer oft belächelt

 
  • Die Gesellschaft zwängt ihre Kinder nach wie vor in typische Geschlechterrollen
  • Als Rennfahrerin habe ich lange dagegen ankämpft, inzwischen bin ich entspannter
  • Ich hoffe, dadurch bald selbst zu dem Vorbild zu werden, das mir immer fehlte

Für Mädchen meiner Generation ist klar: man kann alles werden. Seit ich denken kann, ist Angela Merkel Kanzlerin. Stacey Cunningham leitet die New York Stock Exchange (NYSE), Laura Dekker umsegelte 2012 mit 14 Jahren alleine die Welt und Lindsey Vonn fordert die Ski Alpin-Männer heraus.

Für mich war klar: Ich werde Formel-1-Pilotin. Doch genau hier beginnt das Problem. Wie kommt man darauf, etwas zu wollen, wenn die Ansichten der Gesellschaft, der Eltern, der Schulen, der Funktionäre, der Verbände, der Sponsoren ganz andere sind? Oft sind es schließlich die Präferenzen und Vorurteile der älteren Generation, die entsprechende Rollen anlegen und Vorbilder liefern. Da wundert es beispielsweise nicht, dass die Tochter von Michael Schumacher dem Vorbild der Mutter und der Sohn dem Vorbild des Vaters folgt: Gina-Marie reitet und Mick fährt Auto.

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Veröffentlicht
08:36:12 05.07.2018